Schau an: Putzen macht glücklich?

Dieser Tage ist es durch die Presse gegangen: „Putzen macht glücklich“ lautet die Schlagzeile. Aber im Kleingedruckten ist dann zu lesen: wenn jemand anders sie für einen erledigt.

Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Studie University of British Columbia im kanadischen Vancouver. Die Forscher hier hatten mehr als 6000 Menschen aus den USA, Dänemark, Kanada und den Niederlanden befragt. Unter den Teilnehmern waren sowohl Millionäre als auch Durchschnittsverdiener.

Für fast alle Teilnehmer war putzen, Wäsche waschen oder kochen eine eher lästige Angelegenheit. Aber wer Geld investierte und eine Putzkraft oder Haushaltshilfe für sich arbeiten ließ, fühlte sich zufriedener und glücklicher.

Klar ist, dass eine saubere Umgebung für Wohlbefinden sorgt. Aber die Mühsal der Arbeit mag nicht jeder auf sich nehmen. Hausputz wird als Zeitfresser betrachtet. Wer also jemand für das Putzen zu Hause bezahlt, kann sich auf diese Weise Zeit kaufen. Und diese gekaufte Zeit – als zusätzliche Zeit für sich selbst – sorgt dann am Ende für das Glücksgefühl.

So gesehen ist diese Studie aber dann nicht weiter überraschend – nicht wahr?

 

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